Daniel Döbel
Heiko Habener
Sergei Barun
Manfred Schneider

Holzfußbodenaufbau – für Neubau und beim Altbau

Holzfußbodenaufbau
Holzfußbodenaufbau im Trockenbau für Massivholzdielen

Jeder Holzfußboden braucht einen geeigneten Untergrund, der stabil und trocken ist. Besonders bei der Verlegung von Massivdielen muss der Aufbau gut auf das zu verlegende Holz abgestimmt sein.

DomoNatur® Massivholzdielen eignen sich für mehrere Generationen. Aus dem Grund muss der Holzfußbodenaufbau sicher und dauerhaft sein. Schließlich soll der Holzboden Ihnen lange ein gesundes Wohngefühl bieten und Freude bereiten.

Holzfußbodenaufbau – gute und passende Lösung für jeden Untergrund

Lagerholzkonstruktion für Holzdielen
Trockene Lagerholzkonstruktion – Holzfußbodenaufbau für Massivdielen

Auch wenn wir in einer standardisierten Welt leben, ist nicht jeder Untergrund bei der Verlegung von Massivholzdielen als Ausgangssituation gleich. Auf den Bildern sehen Sie unterschiedliche Möglichkeiten, wie der Aufbau für einen neuen Holzfußboden erstellt werden kann.

Bei Rohbetondecken empfehlen wir zum Beispiel eine >Lagerholzkonstruktion< mit Wärmedämmung. Die Höhe des Fertigfußbodens wird anhand des Querschnitts der Lagerhölzer erreicht. Das kann als Einfache- bzw. Kreuzlattung erfolgen.

Bei Untergründen aus  Zementestrich (Nassestrich) oder auf Trockenestrich (Gipsfaserplatten / Holzfaserplatten) empfehlen wir die >schwimmende Verlegung< im Spezial-Spannsystem, die mit Federstahlklammern ohne synthetische Kleber erfolgt.

Schallschutz auf Holzbalkendecken mit Lehmsteinen und Sand
Schallschutz mit trockenen Lehmsteinen und Sand für die Fugen

Aufbau mit Schallschutz

Als Holzfußbodenaufbau auf Holzbalkendecken im Neubau und in der Sanierung empfehlen wir Holzfaserdämmplatten für den Trittschallschutz und Lehmsteine als Masse für den Luftschallschutz. Die Lehmsteine werden zusätzlich mit trockenem Sand ausgekehrt.

Massivholzdielen auf Fußbodenheizung

Fußbodenheizung-Lithotherm-Holzdielen
Fußbodenheizung – Lithotherm als Untergrund mit geölten Holzdielen aus Eiche

Was muss im Zusammenhang mit einem Holzfußboden und einer Fußbodenheizung beachtet werden?

Diese Frage taucht immer wieder in Beratungsgesprächen auf. Der Wunsch nach einer Flächenheizung, die unsichtbar für angenehme, gleichmäßige Wärme sorgt, ist bei Neubauprojekten genauso groß wie bei Renovierungen und Sanierungen von bestands Gebäuden.

Auch dafür haben wir mit >Thermisto Natura-Wood< und >Lithotherm< passende Lösungen, die wir Ihnen gerne erläutern und in Abstimmung mit Ihrem Heizungsbauer auch liefern und können.

Holzfußbodenaufbau im Neubau und der Altbausanierung
Fußbodenaufbau ohne Estrich
Fußbodenaufbau ohne Estrich mit Lagerholzkonstruktion auf Hanffilzstreifen

Bei der Sanierung in Altbauten aber auch im Neubau muss der Holzfußbodenaufbau oft zunächst begradigt und ausgeglichen werden. Zu berücksichtigen sind bei der Vorbereitung des Untergrundes auch Höhenanpassungen an Nachbarräume und die Anforderungen an den Trittschall.

Ebenso muss beachtet werden, dass der Holzfußbodenaufbau dauerhaft trocken bleibt, damit die Massivholzdien weder quellen und schüsseln.

Fragen Sie uns!

Untergrundausgleich im Altbau für Holzdielen
Untergrundausgleich im Altbau für Holzdielen

Weil einiges beim Fußbodenaufbau zu beachten ist, helfen wir Ihnen gerne die passende Lösung für Ihre Massivholzdielen zu finden. Besuchen Sie uns in unseren Ausstellungsräumen in Kassel, Caldern bei Marburg und in Gießen.

Lassen Sie sich ausführlich beraten, wir sind für Sie da!

10 Kommentare zu „Holzfußbodenaufbau – für Neubau und beim Altbau“

  1. Avatar von Cornelia
    Cornelia

    Wir sanieren ein altes Bauernhaus ohne Keller und wir möchten einen alten Ziegel Boden verlegen Höhe 4 cm funktioniert da eine Fußbodenheizung und wie sollte der Aufbau darunter sein ! Ziegel wollen wir nicht versiegeln ? Bitte um Info

    1. Avatar von Daniel Döbel

      Hallo Frau Zangel,
      Ihre Nachricht hat uns erreicht – vielen Dank!
      Der von Ihnen geplante Fußboden aus Ziegelsteinen wird auf einer Fußbodenheizung bestimmt funktionieren, auch wenn Sie dazu von uns keine Empfehlung bekommen können.
      Wenn Wärmeenergie in den Fußboden geleitet wird, dann werden die Steine sich aufheizen und die Wärme auch an den Raum weitergeben.
      Unabdingbar ist eine gute Wärmedämmung unter die Fußbodenheizung, damit die Wärmeenergie nicht das darunter befindliche Erdreich heizt.
      Das System wird hinsichtlich der Reaktionszeit auch träger sein, was bedeutet, dass es länger dauern wird, wenn Sie die Heizung anstellen bis sich die Steine und dann erst auch der Raum erwärmt.
      Und umgekehrt, wenn es sich der Raum zum Beispiel durch Sonnenenergie, die durch Fensterscheiben eindringt, erwärmt, dann lässt sich die Wärme aus der Fußbodenheizung auch nicht so schnell reduzieren.
      Inwieweit sich Ihre Idee berechnen lässt, damit der Raum im Winter ausreichend warm wird, müssen Sie Ihren Energieberater fragen, der entsprechende EDV-Programme dafür hat.
      Für eine Heizlastberechnung und die Erstellung einer Heizflächenauslegung inkl. Hydraulischen Abgleichs sind u.a. ein Grundriss mit beheizten und unbeheizten Räumen nötig, der Energieausweis (Wärmeschutznachweis EnEV) etc.
      Schöne Grüße, Daniel Döbel

  2. Avatar von Catharina
    Catharina

    Hallo, wir erneuern in unserem Schwedenhaus den Fußboden in einem unterkellerten Erdgeschoss. Der Keller ist beheizt, weil das Haus im Hang gebaut und der Keller mit seinem Zugang zum Garten und zur Terrasse ebenfalls als Wohnraum genutzt wird. Wir planen eine Unterkonstruktion mit einfachen Dachlatten auf einer Betondecke. Darauf schrauben wir Dielen (Kiefer, 27×16,5x5350mm). Wir wohnen alleine und müssen bzgl. Schall keine Rücksicht nehmen. Können wir die Dämmung dann auch weglassen und einfach den Raum zwischen Dielen und Beton leer lassen? Danke für eine Antwort.

    1. Avatar von Daniel Döbel

      Hallo Catharina,
      vielen Dank für Ihre Nachricht zum Untergrundaufbau mit Latten für den neuen Fußboden aus Kiefernholz-Dielen.
      Folgende Empfehlung sollten Sie beachten:
      Bevor Sie mit der Montage der Unterkonstruktion beginnen, sollten Sie sicherstellen, dass eine Feuchtigkeitssperre bereits eingebaut ist.
      Wenn Sie diesbezüglich unsicher sind, dann legen Sie eine 0,2mm starke PE-Folie zunächst flächig aus, die an den Stößen großzügig überlappt.
      Die Dachlatten 30x50mm können Sie dann durch die PE-Folie im Beton festmachen.
      Den Achsabstand können Sie bei 27mm starken und raumlangen Holzdielen zwischen 40 und max. 50cm wählen.
      Den Hohlraum zwischen den Lagerhölzern sollten Sie mit Dämmung füllen.
      Wir setzen dafür Zellulose ein, einen Dämmstoff aus Altpapier, der aus dem Sack eingebracht wird und nicht mühsam zugeschnitten werden muss.
      Daraus resultieren zwei Vorteile:
      1.) bessere Wärmedämmung zum Erdreich
      2.) besserer Schallschutz, was für Sie wichtiger sein wird als Punkt 1!
      Es geht nicht um die Schallübertragung zu Nachbarräumen, sondern um den Resonanzkörper, der entstehen würde, wenn keine Dämmung und damit keine Hohlraumdämpfung gegeben ist.
      Die Zellulosedämmung mit der Wärmeleitgruppe (WLG) 040 dämmt gut im Winter, ist günstig und weist einen guten schallspezifischen Widerstand auf.
      In der folgenden Abbildung können Sie den Untergrundaufbau während der Dielenverlegung sehen 🙂
      Lagerholz mit Zellulosedämmung und Holzdielen
      Ich hoffe, meine Ausführung ist Ihnen eine Hilfe.
      Falls Ihr Haus in der Nähe von unseren Geschäften in Kassel oder Lahntal-Caldern bei Marburg liegt, dann können Sie die Zellulosedämmung bei uns abholen.
      Wir haben das Material in der Regel am Lager.
      Beste Grüße, Daniel Döbel

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